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Faymann
stellt klar:
Nein
zu Pensionsautomatik!
Die SPÖ stellt sich gegen eine
Verunsicherung der Generationen in der Frage der
Pensionsreform. Eine breite Mehrheit der Bevölkerung wünscht,
dass ihre gewählten Vertreter über die Höhe der Pensionen
bestimmen.
Der geschäftsführende SPÖ-Vorsitzende,
Infrastrukturminister Werner Faymann (im Bild mit
Bürgermeister Ludwig Deltl), hat sich klar gegen die
Pensionsautomatik ausgesprochen. "Das kann ich bei der
Situation, bei den Ängsten, die es in der Bevölkerung gibt,
und bei den Erwartungen, die es an die Politik gibt, nicht
verstehen. Für diese Verunsicherung stehe ich nicht zur Verfügung",
sagte Faymann in einem Interview mit der "Zeit im
Bild".
Die ÖVP spricht indes
Drohungen aus und will darauf bestehen, dass der Computer in
Zukunft bestimmt, wer in seiner Pension mit wieviel Geld
auskommen soll. Mehrere schwarze Minister sprechen sogar von
Neuwahlen, auch Vizekanzler Molterer will einen solchen
Schritt nicht ausschließen. Dazu sagte Werner Faymann:
"Das ist ganz eindeutig: Ich fürchte mich nicht vor
Neuwahlen, wenn Herr Molterer glaubt, dass er damit Neuwahlen
führen möchte, dass er die Pensionisten verunsichert und
dass er auch die Jungen verunsichert." Denn sowohl die
jungen Menschen als auch die Pensionisten "wollen, dass
sich die Regierung und das Parlament für sie einsetzen".
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